Im Rasurlexikon erklären wir viele wichtige Begriffe und Besonderheiten rund um das Thema Rasieren / Rasur. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen interessanten Begriffen zu unterschiedlichsten Themen wie Rasierklingen, Rasiertechniken, Haarwuchs, Bärte, Rasurpflegehinweise, Rasierapparaten, Nassrasierern, Trockenrasierern und weiteren. Auch Begriffe, die in engem Zusammenhang mit Rasierern von Gillette oder Wilkinson stehen, können in diesen Katalog aufgenommen werden. Gerne können Sie uns Wörter mit Erklärungen an shop@spar-paradies.eu zusenden und wir prüfen die Aufnahme in unser Rasierlexikon. Eine Übersicht bereits vorhandener Begriffe finden Sie im Folgenden:

Aftershave
Um ein Spannen und Austrocknen der Haut nach der Rasur zu verhindern, sollten Sie ein Aftershave auftragen, das die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Diese gibt es in Form von Balsam oder Gel. Mit den Adidas Aftershaves auf Alkoholbasis verschließen sich die Hautporen besser und die Haut fühlt sich frischer an.

Ankerbart
Als Anker bezeichnet man einen in der Kinnmitte befindlichen kleinen senkechten Streifen mit einem darunter befindlichen Kinnbart. Zusammen sieht beides aus wie ein nach unten gerichteter Pfeil oder eben wie ein Anker.

Babyloner
In Babylon, der berühmten antiken Hauptstadt Südmesopotamiens gab es einige der ersten Rasiercremes. Die alten Babylonier mit ihrer oftmals langen, üppigen und lockigen Gesichtsbehaarung, maßen ihren Bärten eine große Bedeutung bei. Daher kommt auch der Ausdruck „beim Barte schwören“. Rasierte sich ein Babylonier doch, verwendete er eine Mixtur aus Fetten und Asche, die er auftrug um den Bart weich zu machen. Dies stellte eine frühe Form der Rasiercreme dar.

Balbobart
Der Balbobart ist eine kombination aus Kinnbart und Schnurrbart. Anders als beim Henriquatre existiert keine Verbindung zwischen dem Schnautzer und dem Kinnhaar.

Bartschatten
Der Bartschatten bezeichnet die Stoppeln, die innerhalb eines Tages nach der Rasur zum Vorschein treten. So kommt es vor, dass schon am Abend das Gefühl der frischen morgentlichen Rasur dahin ist. Natürlich ist dies bei jedem Mann anders auf Grund der unterschiedlichen Wachstumsgeschwindigkeit. Zudem kommt es auf den Tint und die Haarfarbe an. Viele Frauen finden den Anblick der Barstoppeln attraktiv. Bei ihrem eigenen Mann wehren sie sich jedoch oft gegen zu viel Nähe der Stoppeln.

Barstoppeln
Es sieht so aus als müsste der Bart mal wieder rasiert werden. Die einen finden es ungepflegt, die anderen männlich. Besonders jüngeren Männern wird nachgesagt, dass ihnen Barstoppeln einen kernigen Look verpassen. Oft wirkt die stoppelige Bartbehaarung rebellisch oder künstlerisch und für viele Frauen attraktiv. Doch spätestens, wenn es hautnah zur Sache geht, überlegt sich die ein oder andere, ob sie es immer noch so sexy findet.

Bartwichse
Auch als Pomade bekannt, dient die Bartwichse besonders zur speziellen Pflege des Schnurrbarts. Mit den Fingern wird die Masse in den Bart einmassiert, um Ihn formen und zwirbeln zu könnnen. Wenn Sie sich selbst Bartwichse anrühren, so vermischen Sie Vaseline mit Bienenwachs im gleichen Verhältnis in einem Wasserbad und lassen es vor der Anwendung abkühlen.

Bleistiftbart
Als Bleistiftbart wird ein sehr dünner Haarstreifen zwischen Nase und Oberlippe bezeichnet. Ausgehend von einem langen Schnurrbart, stutzten Sie sich den Bart zurecht. Achten Sie darauf, dass zwischen Oberlippe und Barthaar genügend Platz ist damit man es nicht für Lippenstift hält.

Bodygrooming
Unter Bodygrooming ist die Körperrasur gemeint. Dabei wird entweder der komplette Körper rasiert oder nur bestimmte Bereiche, wie etwa Achselhöhlen oder Brust. Waren es früher meist nur Schwimmer, Radfahrer oder Models, die ihre Körperbehaarung abrasieren, sind es heute schon etwa ein Drittel der Männer in den USA. Egal ob im Nackenbereich oder auf der Brust, die glatt rasierte Haut setzt sich immer mehr durch. Dabei gibt es von Trimmen bis Glattrasur viele Möglichkeiten. Was für den Einzelnen am besten ist, hängt davon ab, um welche Körperregion es geht und welcher Look anstrebt wird. Gillette bietet mit dem Gillette Body Rasierer einen speziell für die Körperrasur des Mannes entwickelten Rasierer.

Dali
Nach dem spanischen Maler, Schriftsteller und Bildhauer Salvador Dali wurde der gleichnamige Bart benannt. Es handelt sich um einen halbhohen bzw. schmalen Schnurrbart direkt am Ansatz der Oberlippe. Charakteristisch sind die sehr feinen, nach oben gedrehten oder geraden Enden. Der spanische Künstler bezeichnete seinen Bart als Empfangsantennen für die Botschaften der Götter.

Damenbart
Auch Hirsutismus genannt, handelt es sich bei einem Damenbart um das Wachstum männlicher Langhaare (Terminalhaare) bei der Frau. Die Ursache kann veranlagt oder krankheitsbedingt sein und führt zu einer erhöhten Adrongenbildung. Dabei wird das Vellushaar in Terminalhaar umgewandelt.

Drei-Tage-Bart
Die Bezeichnung Dreitagebart kann ein wenig verwirrend sein, da dies bedeuten würde, der Bart sei genau drei Tage alt. Im Allgemeinen steht diese Bezeichnung jedoch für einen Bart, der relativ kurz gehalten wird. Er ist durch die stehenbleibenden Bartstoppeln gekennzeichnet. Die Haut unter den Barthaaren bleibt stets sichtbar. Je nach Haarwachstum erfolgt die Rasur hierbei nach 2-3 oder mehr Tagen. Getragen wird ein Dreitagebart in der Regel als Vollbart. Viele Männer wirken dadruch attraktiver und sympathischer, was auch bei einer Vielzahl von Frauen auf Zustimmung stößt.

Eingewachsene Haare
Auch als Rasurpickel bekannt, sind ca. 20 Prozent der Männer von eingewachsenen Barthaaren betroffen. Je stärker und gekräuselter der Haarwuchs ist, desto wahrscheinlicher ist das Auftreten von eingewachsenen Haaren. Um dem Vorzubeugen ist eine tägliche Rasur von Vorteil, damit es den Haaren verwährt bleibt in die Haut hinein zu wachsen. Bei der Rasur sollte der Rasierer, wenn möglich in Wuchsrichtung der Haare bewegt werden, um Hautirritationen zu vermeiden. Zudem sollte auch immer Rasierschaum oder Rasiergel für die Rasur verwendet werden.

Empfindliche Haut
Viele Menschen leiden unter besonders empfindlicher Haut. Dies drückt sich meist in Hautrötungen, Trockenheit und Unreinheiten aus. Umso wichtiger ist das intensive Befeuchten und Reinigen der Haut vor dem Rasieren, sowie die Verwendung des richtigen Rasierschaums oder -gels. Gillette bietet bspw. mit dem Series Extra Comfort Rasiergel ein sehr sanftes und hautschonendes Rasiergel an. Durch gründliches Einmassieren des Rasierschaums in die Haut quellen die Haare auf und stehen senkrecht nach oben, was die Rasur erleichtert. Durch Auftragen eines Aftershaves nach der Rasur lassen sich Entzündungen vermeiden.

Fliege
Einer der bekanntesten Träger dieses Schnurrbarts war wolh Charlie Chaplin. Typisch ist die kleine Breite von 2-3cm über der Lippenmitte.

Follikel
Beim Haarfollikel handelt es sich um die Einstülpung in der Haut aus der die Haare herauswachsen. Nach der Haarbildung gelangen die Haare durch die Follikelöffnung zur Hautoberfläche. Umgeben werden die Follikel von einer inneren und äußeren Haarwurzelschneide. In einem Männerbart befinden sich ca. 8.000 - 14.000 dieser Haarfollikel. Die Anzahl ist genetisch bedingt und verändert sich nach der Geburt nicht mehr.

Fu-Manchu-Bart
Der nach der Romanfigur Dr. Fu Manchu (ein chinesischer Bauer) benannte Bart, ist ein schmaler Schnurrbart, der links und rechts des Mundes über das Kind nach unten wächst. Oft wird dies Bartfrisur mit einem Spitzbart kombiniert.

Fusion Rasierer
Für eine Weiterentwicklung bereits perfektionierter Produkte steht Gillette Fusion. Mit fünf Klingen ausgestattet bietet der Rasierer viel Komfort für die Haut. Der Feuchtigkeitsstreifen verblasst, wenn es Zeit ist die Rasierklingen auszutauschen. Für präzise Schnitte des Barts sorgt der Trimmer auf der Rückseite des Klingeblocks. In der Version Gillette Fusion Power gibt das Rasiersystem Impulse an die Haut weiter, wodurch Reibung und Hautirritationen verringert werden. Passend zum Gesamtpaket gibt es das Rasiergel Fusion Hydra mit speziellen Weichmachern für die Haare.

Gegen den Strich
Regelmäßig kommt die Frage auf ob eine Rasur gegen oder mit dem Strich erfolgen sollte. Dies bedeutet, ob die Haare mit der Wuchsrichtung oder entgegen entfernt werden. Bei empfindlicher Haut ist eine Rasur mit dem Strich empfehlenswert, um Hautirritationen zu vermeiden. Darunter leidet in manchen Fällen jedoch die Gründlichkeit. Bei intensiver Befeuchtung der Haare mit warmen Waser wird der Widerstand stark reduziert. So ist es einfacher auch gegen die Wuchsrichtung der Haare zu rasieren. Grundsätzlich empfiehlt sich auch immer Rasierschaum oder -gel zu benutzen.

Gesichtsstyling
Das Gesichtsstyling oder auch Bartstyling dient dazu, seine Persönlichkeit auszudrücken. Bei der Bartwahl ist deshalb besonders darauf zu achten, welcher Typ verkörpert werden soll: von intellektuell und nachdenklich bis rebellisch oder einfach nur entspannt. Entscheidend ist, dass der Look zur Person passt. Beim Bartstyling ist ein hoch entwickelter Rasierer mit Einklingentrimmer bzw. mit einer Präzisionsklinge ein Muss, damit der Bart gründlich rasiert werden kann.

Gillette
Das Unternehmen wurde von King. C. Gillette im Jahr 1901 gegründet. Zu Beginn produzierte man lediglich Rasierklingen und Rasierhobel. Die größte Inovation zur damaligen Zeit war ein Rasierer mit einer austauschbaren Klinge. Seit diesem Zeitpunkt stand die Weiterentwicklung bis heute niemals still. 1971 wurde der erste Doppelklingenrasierer von Gillette auf den Markt gebracht. Fünf Jahre spätere folgte das Contoursystem mit einem Schwingkopf. Über die Entwicklung des ersten Lubrastrips, den Gillette Sensor Rasierer und die Mach3 Rasierapparate, bis hin zu Gillette Fusion Proglide Rasierklingen entwickelt das Unternehmen bis heute innovative Rasierer.

Glattrasur
Die bewährte Glattrasur verleiht Ihnen einen sehr gepflegten Eindruck. Vergleiche mit dem Babypopo stehen für eine glatte Haut ohne irgendwelche Ansätze von Haaren. Als Gegenspieler zu Kinnbärten, Schnauzern o.a. findet diese Art der Gesichtspflege wohl auch bei den meisten Frauen den großen Zuspruch.

Haare
Hauptbestandteile des menschlichen Haars ist Keartin, also eine Vielzahl von Proteinen, die durch mehrere Fasern lange Hornfäden bilden. Beim Menschen ist im Prinzip die gesamte Hautoberfläche behaart, außer die Handinnenflächen, die Fußsohlen, die Lippenpartien, sowie die Brustwarzen. Im Sinne der Natur nimmt das Haar vor allem eine Schutzfunktion ein. Heute steht besonders das Kopf- und Barthaar für den persönlichen Style und prägt das individuelle Aussehen.

Haarentfernung
Bei der Haarentfernung unterscheidet man zwischen Epilation und Depilation. Wobei ersteres für die Entfernung des Haares mit der gesamten Haarwurzel bedeutet. Die meist verbreiteste Art der Depilation ist die Rasur. Dabei werden die Haare oberhalb der Haut entfernt.

Henriquatre
Der Henri-Quatre-Bart ist auch unter dem Namen "Rund um den Mund Bart" bekannt. Er setzt sich zusammen aus einem Schnurrbart und einem Kinnbart, die beide mit einander verbunden sind. Um einen solchen Bart zu rasieren, sollte die Grundlage ein Vollbart sein, um diesen dann in die gewünschte Form bringen zu können. Zur Pflege empfiehlt sich das Einmassieren einer Spülung während des Duschens. So werden die Barthaare angenehm weich.

Hufeisen
Hinter dem "Hufeisen" verbirgt sich ein dicker Schnurrbart, der von der Mitte aus nach links und rechts unten wächst. Er ist dicker als der Fu Manchu und wird oft mit Cowboys assoziiert. Der Name kommt daher, weil der Bart aussieht wie die offen-ovale Form eines auf dem Kopf stehenden Hufeisens. Wie andere Schnurrbärte auch kann das Hufeisen unregelmäßig aussehen, wenn man nicht sauber außen herum arbeitet. Deshalb ist besonders darauf zu achten, Kinn und unteren Wangenbereich gründlich zu rasieren. Dafür empfiehlt sich ein Einklingentrimmer sowie Schnurrbartwichse für das perfekte Styling.

Tipp: Halten Sie Kinn und Wangen schön glatt, sodass Sie den Schnauzer gut herausarbeiten können. Achten Sie darauf, dass das Format zu Ihrem Gesicht passt und sich zu beiden Seiten des Kinns hinabzieht.

Intimrasur
Als Intimrasur wird die gesamte oder teilweise Entfernung der Behaarung im Schambereich bezeichnet. Für Frauen und Männer stellt dies vorallem ein ästhetisches Pflegemerkmal dar. Heute wird dieser Trend beim überwiegenden Teil der Bevölkerung in Deutschland als normal angesehen. Bei der Rasur der Schambehaarung ist große Vorsicht geboten, um Verletzungen der Haut zu vermeiden, da dieser Bereich besonders sensibel reagiert. Man sollte einen geeigneten Rasierschaum oder hautschonendes Rasiergel mit möglichst niedrigem pH-Wert verwenden. Ein gründliche Vorbehandlung mit warmem Wasser lässt die Haare quellen und verringert den Widerstand für die Rasur.

Kaiserlicher Backenbart
Der Backenbart wurde u.a. vom Kaiser Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen oder vom österreichischen Kaiser Franz Joseph getragen. Auch Offiziere des Militärs fanden zur damaligen Zeit Gefallen an dem wuchernden Backenbart. Heute ist diese Haarfrisur eher etwas für die Harten. Denn der Bart wirkt aggressiv und dominant. Oft kombiniert man den Backenbart auch mit dem Henriquatre.

Kieferbart / Lehrerbart
Der Kieferbart, besser bekannt als Lehrerbart, besteht nur aus einem Bartstreifen und ist im Grunde eine Verlängerung der Koteletten, die sich über die ganze Kieferlinie zieht. Er ist eine abgespeckte Version der Schifferkrause, bei der so gut wie das gesamte Kinn bedeckt ist. Die Breite des Lehrerbartes kann variieren, die Form ähnelt jedoch stets dem Kinnriemen eines Motorradhelms. Gut gemacht kann der Kieferbart die Kieferlinie markanter machen.

King Camp Gillette
Der Handelsreisende King Camp Gillette war 40 Jahre alt, als er die Idee von einem Rasierhobel hatte, dessen Klinge nicht mehr geschärft werden sollte, sondern austauschbar ist. Dieses sollte mit einem flachem Stück Stahl funktionieren. Vorbild für Wegwerfartikel war William Painter, der den Kronkorken erfunden hatte. 6 Jahre nach dem Einfall, nämlich 1901 gründete King Gillette die Gillette Company. Die gedachten Rasierklingen wurden erstmal 1903 hergestellt und im gleichen Jahr 168x verkauft. Im Jahre 1932 verstarb King Camp Gillette. Heute ist Gillette Marktführer bei Rasieren und Rasierklingen.

Kinnstreifen
Der Kinnstreifen beginnt wie der Soulpatch direkt unter der Unterlippe und setzt sich dann als senkrechte Linie über die Kinnmitte fort. Mit dieser Variante des noch schlichteren Soulpatch lässt sich ein leicht kantiger Stil ausdrücken.

Knebelbart
Der Knebelbart ist eine Kombination aus einem gezwirbelten Schnurrbart und einem Kinnbart. Weitere bekannte Namen sind Musketierbart oder osirischer Bart. Typisch war diese Bartmode im 17. Jahrhundert in Spanien und wurde von Napoléon III. im 19. Jahrhundert wieder modern. Für die Rasur lässt ma sich einen vollen Schnurrbart wachsen, der an den Seiten so getrimmt wird, das er ein wenig breiter ist als der Mund. Die Enden werden nach oben gezwirbelt. Hier empfiehlt sich die Anwendung von Bartwichse für mehr Stabilität.

Körperrasur
Von der Körperrasur wird gesprochen, wenn Körperbehaarung an verschiedenen Körperstellen, wie den Beinen, Armen, Achselhöhlen, der Brust oder im Intimbereich entfernt werden. Die Mehrheit bevorzugt hierbei die Nassraur, da diese Methode schnell, gründlich und v.a. schmerzlos ist. Andere Methoden sind beispielsweise das Epilieren oder die Haarentfernung mittels Wachs (Waxing). Die Körperrasur nimmt auch zunehmend einen wichtigeren Platz bei Männern ein. Heute gilt eine glatt rasierte oder zumindest getrimmte Männerbrust als Schönheitsideal.
Hersteller wie Gillette oder Wilkinson haben auf diesen Trend bereits reagiert und bringen verstärkt Rasiersysteme für die Körperrasur speziell für den Mann auf den Markt. Am bekanntesten dürfte der Gillette Body Rasierer sein.

Kortex
Das Haar des Menschen besteht aus Medulla, Kutikula und Kortex. Woebei die Kortex die Mittelschicht bildet. Sie gibt dem Haar die Eigenschaften wie Farbe, Stabilität und Textur. Haben die Haare Spliss, erkennt man dies an franzigen Enden der Kortexschicht, da die äußer Schutzhülle beschädigt ist. Ursache ist zu seltenes Schneiden des Haares, weshalb Spliss meist beim Kopfhaar in Erscheinung tritt.

Koteletten
Koteletten oder auch Backenbart, ist der Haarwuchs seitelich der Ohren. Sie sind die Verbindung zwischen dem Kopf- und dem Barthaar. Aus dem amerikanischen Sprachgebrauch werden sie häufig Sideburns, nach dem General Ambrose Burnside, genannt. Heute trägt man die Koteletten mit anderen Bartformen kombiniert oder auch allein. Bekannte Träger waren Charles Darwin, Caspar David Friedrich oder auch John Lennon.

Kutikula
Sie ist die äußerste und robusteste Schicht eines menschlichen Haares und schützt die sensibleren inneren Schichten Kortex und Medulla. Die Kutikula entscheidet über Glanz und Brillanz des Haares, da dies davon abhängt, wie gut Licht absorbiert wird. In der Regel hat Barthaar mehrere solcher Schuppenschichten, weswegen es grober ist. Deshalb ist es ratsam die Kutikula mit warmen Wasser und Rasiergel einzuweichen, bevor man mit dem Rasierer darüber geht.

Medulla
Die Medulla ist die innere Schicht der Haare. Sie liegt unter der Mittelschicht (Kortex) und der äußeren Kutikula. Bei sehr feinen oder dünnen Haaren fehlt diese zentrale Schicht normalerweise. Da Barthaare eine sehr grobe und kräftige Medulla haben, ist das Gesichtshaar auch dicker.

Mit dem Strich
"Mit dem Strich" rasieren heißt, in Wuchsrichtung der Haare rasieren. Indem mit den Fingern über die Haut gefahren wird, kann die Wuchsrichtung der Haare festgestellt werden. Das Rasieren mit dem Strich ist in der Regel wesentlich angenehmer und verursacht weniger eingewachsene Haare, Rasurbrand oder Rasurpickel. Es gibt immer wieder mal widerspenstige Stellen, an denen auch gegen den Strich rasiert werden muss, um eine glatte Rasur zu erreichen. Dafür empfiehlt sich, zusätzlich noch einmal Rasiergel aufzutragen.

Nassrasur
Bei der Nassrasur wird der Bart mit Wasser befeuchtet und einem manuellen Rasierapparat rasiert. Durch ein gründliches Befeuchten der Barthaare werden diese weicher und die Kraft zum Schneiden kann um bis zu 70% reduziert werden. Dies ermöglicht eine glattere, sanftere und komfortablere Rasur und ist von daher absolut empfehlenswert.

Tipp: Weiche dein Gesichtshaar etwa drei Minuten mit warmen Wasser ein und verwende ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel. Nach dem Rasieren spülst du dein Gesicht mit kaltem Wasser ab, damit sich die Poren schließen und versorgst die Haut mit einem  feuchtigkeitsspendenden Aftershave oder Balsam.

Peeling
Unter Peeling ist das Entfernen abgestorbener Hautzellen zu verstehen. Zurück bleibt die glatte Haut darunter. Es gibt zahlreiche Gesichtspeelingprodukte, die Fett, Schmutz und tote Hautschuppen abrubbeln, jedoch die Gesichtsbehaarung verfilzt und dem Rasierer das Leben schwer macht. Aber auch das Rasieren kann trockene Haut peelen. Nach dem Peeling durch Waschen und Rasieren sollte das Gesicht mit kaltem Wasser abgespült werden, damit sich die Poren schließen und die Haut glatt wird. Anschließend sollte das Gesicht trocken getupft werden und ein leichtes, ölfreies Aftershave Balsam aufgetragen werden. Dadurch bleibt die Haut frisch und es hilft die natürliche Feuchtigkeitssperre der Haut zu verschließen.

Rasierapparat
Mit einem Rasierapparat schneidet man Haare an verschiedenen Körperregionen oder pflegt spezielle Muster und Schnitte. Es gibt unterschiedliche Geräte: Trockenrasierer, Nassrasierer, Einklingenrasierer, Mehrklingenrasierer, Trimmer, Einwegrasierer u.a. Je nach Bedarf und Wohlbefinden hat jedes Rasiergeär gewisse Vorteile.

Rasierklinge
Die Rasierklinge bezeichnet den Teil des Rasieres der hauptsächlich zum Abtrennen der Behaarung im Gesicht des Menschen benutz wird. Aber auch für die Entfernung von Körperbehaarung an Armen, Beinen, Intimbereich oder Brust wird die Rasierklinge eingesetzt. Die zwei führenden Hersteller im Bereich der Nassrasur sind Gillette und Wilkinson Sword. Sie entwickeln vielfältige Klingensysteme von Einfachklingen bis Mehrfachklingensystemen, wie z.B. der Gillette Fusion Power Rasierer.

Rasiermesser
Das Rasiermesser wird üblicher Weise zur Nassrasur eingesetzt, seltener hingegen für die Trockenrasur. Die Klinge des Messers lässt sich in den Griff einklappen, um Verletzungen zu vermeiden. Im Laufe der Zeit wurde das klassische Rasiermesser durch moderne Nassrasierer mit Wechselklingen zurück gedrängt. Vorallem die Handhabung ist erheblich aufwendiger und erfordert deshalb mehr Zeit, als die Anwendung eines Nassrasierers, wie beispielsweise der Wilkinson Quattro.

Rasierpickel
siehe Buchstabe E (eingewachsene Haare)

Rasierpinsel
Mit einem Rasierpinsel lässt sich der Rasierschaun geschmeidig auf die Haut auftragen. Es gibt große qualitative und preisliche Unterschiede, die besonders auf die Verabeitung des Griffs, sowie die Borstenqualität zurückzuführen sind.

Rasierseife
Eine gute Rasierseife ist Grundlage für die perfekte Nassrasur. Im Gegensatz zu Rasierschaum oder Rasiergel ist der feine Seifenschaum nicht pH-neutral. Dies ist zwar weniger verträglich für die Haut, verbessert aber das Rasurergebnis. Eine mit dem Rasierpinsel aufgeschlagene Rasierseife lässt die Haare und Haut quellenartig aufgehen, wodurch eine tiefgründige Rasur möglich wird. Die Rasiierklinge gleitet leicht über den seifigen Schaum und kann die, durch das Aufquillen senkrecht gestellten Barthaare, optimal schneiden.

Rasiersysteme
Ein Rasiersystem bezeichnet die Gesamtheit aus einem Griff und den passenden Rasierklingen. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Technologie stark gewandelt. Aus einfachen Klingen, die über das Gesicht gezogen wurden, entstanden qualitativ hochwertige Präzisionsgeräte an denen täglich nach Verbesserungen geforscht wird. Der Besuch beim Barbier wird ersetzt durch Rasiersysteme, die augestattet sind mit Feuchtigkeitsstreifen und Trimmern für eine gründliche Rasur daheim.

Rasur
Vom latainischen Wort "rasura" bedeutet Rasur Schaben oder Kratzen. Es geht darum die Haare kurz oberhalb der Haut mit einer Klinge so zu kürzen, dass diese nicht mehr fühlbar sind. Es handelt sich keine Haarentfernung - die Haare werden lediglich geschnitten.

Rasurbrand
Hautrötungen und -reizungen, die einen brennenden Juckreiz auslösen, werden als Rasurbrand oder auch Rasierpickel bezeichnet. Häufige Ursache für das Entstehen der rötlichen Rasierpickel ist das Rasieren einer vorher unbehandelten Haut mit dem Nassrasierer. Wichtig ist die Haut vor der Rasur mit warmem Wasser gründlich zu reinigen und das richtige Rasiergel zu verwenden. Auch bei der Trockenrasur kann Rasurbrand auftreten. Zum größeren Problem entwickeln sich langanhaltende Entzündungen der Hautpartien. Ursache ist das Einwachsen der frisch rasierten Haare in die Haut. Menschen mit stark gekräuselten Haaren sind häufiger davon betroffen.

Rasurvorbereitungen
Für die perfekte Rasur ohne Hautirritationen ist die optimale Vorbereitung das A und O. Dazu wird als erstes das Gesicht mit warmem Wasser befeuchtet und etwa 2 Minuten lang eingeweicht. Anschließend wird ein feuchtigkeitsspendendes Rasiergel aufgetragen. Dadurch wird das Haar weicher und lässt sich besser schneiden. Im Gegensatz zu Seife verstopft ein solches Gel den Rasierer nicht.

Rund-um-den-Mund-Bart
Bei dieser Bartform handelt es sich um einen kleinen Kinnbart, der in einer runden oder ovalen Form um den Mund herum mit einem Schnurrbart verbunden ist. Du selbst entscheidest, ob ein solcher Bartschnitt zu deinem Gesicht und deiner Persönlichkeit passt. Die beste Vorgehensweise ist, zuerst einen Vollbart wachsen zu lassen und dann den Wangenbereich zu rasieren und die Außenränder zu glatten, symmetrischen Linien zu trimmen. Diese sollten nach Möglichkeit mit deinen Linien beim Lächeln übereinstimmen.

Schifferkrause
Bei dieser Bartfrisur hängen die Barthaare wie eine "Gardine" vom Kinn herab. Ein beinahe Vollbart, nur ohne Schnurrbart, zieht sich an der Kieferlinie entlang. Wenn dieser ziemlich schmal ist, wird er auch Lehrerbart genannt. Einen solchen Bart trugen z.B. Abraham Lincoln und verheiratete Männer der Amish People. So gehst du vor: Lass dir zunächst einen Vollbart wachsen und rasiere dann Schnurrbart und Wangenbereich. Danach schneidest du mit einem Einklingentrimmer Form, sodass der Bart tiefer anfängt, also näher an der Kieferlinie.

Schnittverletzungen
Jeder, der sich regelmäßig rasiert, hat bestimmt schon einmal mit Schnittverletzungen zu kämpfen gehabt. Was kann man aber tun, um die winzigen Schnitte, die beim Rasieren entstehen und im Gesicht Bluttröpfchen hervorrufen, zu vermeiden? Empfehlenswert sind vor allem hoch entwickelte Rasierer, wie etwa der Gillette Fusion Power, der auch hier im Shop erhältlich ist. Außerdem sollte die Klinge regelmäßig gewechselt werden, da diese mit der Zeit immer stumpfer wird. Vor dem Rasieren die Haare mit warmen Wasser befeuchten und anschließend großzügig Rasiergel auftragen und einwirken lassen. Dann langsam und mit wenig Druck mit dem Rasieren beginnen. Wenn diese Tipps eingehalten werden, steht einer glatten und sauberen Rasur nichts mehr im Weg.

Schnurrbart
Als Schnurrbart werden alle Bartfrisuren genannt, die unter der Nase und über der Lippe sind. Beim Styling gibt es zahlreiche Möglichkeiten: von lang und dünn wie beim Bleistiftbart oder Fu Manchu, bis voll und üppig wie beim Walrossbart, Zwirbelbart oder Hufeisen. Dabei ist eine Kombination mit Ziegenbart, Koteletten oder vollerem Bart möglich. Der Schnurrbart kann auch als einziges Element in einem ansonsten glatten Gesicht getragen werden. Für den perfekten Schnurrbartlook ist ein Rasierer mit Präzisionstrimmer empfehlenswert.

Sicherheitsrasierer
Beim Sicherheitsrasierer schauen nur die Klingenränder heraus. Im Jahr 1901 erfand King Camp Gillette den Sicherheitsrasierer mit Austauschklingen. Seitdem konnte sich jeder auch sicher und effektiv daheim rasieren und musste nicht Bartrasur mehr zum Barbier. Bereits zwei Jahre später gab es von Gillette den ersten Sicherheitsrasierer für den Verkauf. Seither ist Gillette in Sachen Rasierinnovationen stets mit vorne dabei.

Soulpatch
Bei dieser relativ pflegeleichten Bartfrisur handelt es sich um einen kleinen Haarfleck direkt unter der Unterlippe und über dem Kinn. Das Gesicht ist sonst glatt rasiert. Oft hat er eine dreieckige Form, er kann aber auch rechteckig oder quadratisch sein. Beliebt wurde dieser Look in den 1950er und 60er Jahren durch Beatniks und Jazzmusiker. Der Soulpatch steht für Coolness und Unabhängigkeit. Die Länge kann von kurz getrimmt bis üppig gewachsen variieren, aber das eigentlich Wichtige ist der Formschnitt. Hierbei liegt der Fokus auf der Symmetrie.

Tipp: Nimm Kinn und Mund als Anhaltspunkte, damit dein Soulpatch mittig ist. Forme ihn mit einem Einklingentrimmer langsam von beiden Seiten.

Sumerer
Der Sumerer ist eine frühe Form des Rasierschaums. Um 3000 vor Christus verwendeten die Sumerer in Südmesopotamien (heute Kuwait und Saudi-Arabien) ein Gemisch aus Tierfett und Aschenlauge, um ihre Barthaar für die Rasur vorzubereiten und einzuweichen. Heute sind zum Glück hautpflegende Rasierprodukte so gut wie überall erhältlich.

Trucker
Der Trucker ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen extrem vollen und buschigen Bart. Sein Name stammt von Fernfahrern, die oft wochenlang auf Tour sind und dabei sehr wenig zwischenmenschlichen Kontakt haben und sich deshalb häufig nicht rasieren. Diese Bartform hat den Vorteil, dass du quasi nichts machen brauchst, außer deinen Bart wachsen zu lassen und ihn dabei nur minimal zu stylen oder zu trimmen.

Trockenrasur
Die Trockenrasur wird mit einem elektrischen Rasierer durchgeführt. Dieser Rasierer verfügt über eine Blende, wodurch die Haare aufgerichtet werden und so mit Hilfe der Klingen abgeschnitten werden können. Die Rasur erfordert keinerlei Rasiergel und ist für alle Körperbereiche geeignet. Das Rasur Ergebnis ist meist nicht so langanhaltend wie bei einer Nassrasur, aber dennoch für die tägliche Anwendung geeignet.

Van-Dyck-Bart
Benannt nach dem flämischen Portraitkünstler Anthonis van Dyck setzt sich diese Bartfrisur aus einem spitzen Ziegenbart und einem dünnen Schnurrbart zusammen.

Verdi-Bart
Dieser Bartschnitt ist kurz und unten gerundet, der Schnurrbart ist voll und die Wangen nur leicht rasiert. Der Name kommt vom italienischen Opernkomponisten Guiseppe Verdi, der durch Werke wie Aida, Macbeth, Rigoletto und La Traviata berühmt wurde. Für einen Verdi-Bart muss du dir zunächst einen üppigen, langen Bart wachsen lassen. Dann rasierst du die Wangen etwas aus und trimmst den unteren Bereich vorsichtig mit einer Schere. Der Schnauzer bleibt dabei voll stehen. Diese Bartfrisur passt besonders gut bei quadratischen Gesichtern.

Walrossbart
Bei diesem Bart handelt es sich um einen vollen Schnurrbart, der über den Mund hängt, ähnlich wie bei einem Walross, das schnurrbartartige Haare vor dem Maul hat.

Wegwerfrasierer
Wie der Name schon sagt, wird der Rasierer komplett weggeworfen, sobald die Klinge stumpf ist. Die Klinge ist also nicht austauschbar.

Ziegenbart
Hierbei handelt es sich um einen kleinen Kinnbart, der wie das Haar unter dem Kinn eines Ziegenbocks aussieht. Der Rest des Gesichts wird glatt rasiert und nur unter dem Kinn bleibt ein gut geformter Bart stehen. Es gibt zahlreiche Variationen bei dieser Bartfrisur, von lang und spitz bis breit und eckig. Wichtig ist, auf eine genaue Symmetrie zu achten.

Zwirbelbart
Dieser Bart besteht aus einem dicken Schnurrbart mit spitzen, leicht nach oben gerichteten Enden und sieht aus wie ein Fahrrad- oder Motorradlenker. Ein bekannter Träger dieses Bartes war der sowjetische Diktator Josef Stalin. Beim Zwirbelbart gibt es vielfältige Varianten. Mit Bartwichse kann die gewünschte Form gestaltet werden.